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Ein Tag mit Alfred Koblinger, CEO der Werbeagentur PKP BBDO

„Über Nacht wird man nur berühmt, wenn man tagsüber hart gearbeitet hat.“

Alfred Koblinger (63) CEO der Werbeagentur PKP BBDO


Nach seinem Doktorat an der WU Wien wurde Alfred Koblinger als Geschäftsführer für ‚Interhome Österreich‘ zum Pionier des Direktmarketings. 1992 gründet er mit Palla, Koblinger & Partner (PKP) eine Agentur neuen Anspruchs, die schnell erfolgreich war. Nach einem Teil-Verkauf an BBDO worldwide und der Fusion mit der lokalen BBDO etablierte sich die Agentur schnell unter den Top 3 der Branche. Koblinger ist weltweit als Vortragender im Einsatz, war auch der bisher einzige Jurypräsident Österreichs in Cannes.


„Um 6:30 Uhr läutet mein innerer Wecker,  ich frühstücke gemütlich mit Zeitung und ohne Handy und bin dann meistens um 8:30 Uhr im Büro. Dort gehe ich erst einmal meine Mails durch und plane den Tag. Da meine Tür immer offen ist, kommt auch immer wieder jemand rein, was zu vielen ‚unexpected moments‘ führt, und so werden meist kaum 50 Prozent meiner Vorsätze auch realisiert.

Fixpunkte im Arbeitsalltag sind natürlich vereinbarte Termine im oder außer Haus. Meine Mittagspause verbringe ich volatil – selten bei Business Lunches, meist im Büro mit einem Snack. Als CEO muss ich zum einen die Kunden für unsere Arbeit begeistern und zum anderen meine Mitarbeiter empowern und motivieren. Ich bin für nichts zuständig, aber für alles verantwortlich."

Das Büro verlasse ich in der Regel zwischen 19:30 und 20 Uhr. 30 Prozent meiner Feierabende bin ich auf Business-Veranstaltungen, 30 Prozent auf privaten Essenseinladungen, weitere 30 Prozent verbringe ich mit Lesen, Sport oder Kino. Bleiben zehn Prozent im Wachkoma.

Foto: Niko Havranek

Autorin
Alina Lindermuth
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