Einstiegsgehälter von WU - AbsolventInnen

Über Geld spricht man nicht? Wir schon! Schließlich ist es wichtig zu wissen, was dein Studienabschluss wert ist und was du dir von zukünftigen Arbeitgebern erwarten darfst.

»Wo liegt denn Ihre Gehaltsvorstellung?«

– eine heikle, wenn auch nicht unübliche Frage beim Vorstellungsgespräch, auf die man eine realistische Antwort parat haben sollte. Denn weder eine überschätzte noch eine zu bescheidene Vorstellung machen einen guten Eindruck.

Die Höhe des Einstiegsgehalts wird durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst. Die Unternehmensgröße spielt dabei eine wichtige Rolle: In einem großen Konzern bekommt man in der Regel mehr als in einem kleinen Betrieb. Weiters hat man im Idealfall schon während des Studiums Nebenjobs oder Praktika absolviert, die bei der Gehaltsverhandlung als gutes Argument dienen können.
Vor allem ist es aber natürlich entscheidend, in welcher Branche man tätig ist.

Hier eine Übersicht über einige der beliebtesten Berufsfelder der WU-Bachelor-AbsolventInnen und deren Einstiegsgehälter:

 

 

                               

Quelle: AMS Karrierekompass

 

Zahlt sich ein Masterabschluss finanziell aus?

Nach dem Bachelorabschluss steht man dann vor der Entscheidung: sich besser gleich auf Jobsuche begeben und arbeiten beginnen oder doch noch ein paar Studienjahre dranhängen, um als Master ins Berufsleben zu starten? Zahlen sich diese (im besten Fall) zwei Jahre gehaltsmäßig denn überhaupt aus?

Auch wenn ein Master besser verdient als ein Bachelor, darf man dabei nicht vergessen, dass ein Bachelor bereits einige Jahresgehälter in der Tasche hat, bevor ein Master überhauptzu arbeiten beginnen kann. Es dauert zwar etwas, diesen Vorsprung einzuholen, ist aber durchaus möglich. Ein Master-Absolvent verdient nämlich etwa 200-300 Euro brutto monatlich mehr als ein Bachelor-Absolvent.

Die Entscheidung fällt schwer

Ursula Axmann, Geschäftsführerin des WU ZBP Career Center, rät dazu, die Entscheidung für oder gegen ein Masterstudium nicht von der Höhe des erwarteten Gehalts abhängig zu machen, denn das seien reine Spekulationen: »Wir haben noch keine langfristigen Studien über Karriereverläufe von Bachelor-und MasterabsolventInnen vorliegen, da die Laufbahnen dieser erst am Beginn stehen.«

Da einem durch ein WU-Studium die Tür zu so gut wie jeder wirtschaftlichen Branche offensteht, ist es für viele Studierende eine schwere Entscheidung, welchen Weg man einschlagen soll. Das Einstiegsgehalt sollte aber kein Entscheidungskriterium für die Richtungswahl sein, denn das bekommt man, wie der Name schon sagt, nur beim Einstieg. Bereits nach einigen Jahren ist das Gehalt der WU-AbsolventInnen deutlich höher als zu Beginn ihrer beruflichen Laufbahn.

Persönliches Interesse ist entscheidend

Wie schnell und weit du die Karriereleiter von dort an nach oben kletterst, liegt ganz bei dir. Denn während am Anfang die akademische Leistung noch eine große Rolle spielt, wird im Laufe des Berufslebens die persönliche Leistung, das Engagement und das Interesse am eingeschlagenen Beruf immer bedeutender und schließlich auch ausschlaggebend für das Gehalt sein.

»Die Höhe des Gehalts wird gerade beim Berufseinstieg überbewertet, vielmehr sollten junge WU-AbsolventInnen danach streben, eine Aufgabe zu finden, die ihnen liegt, an der sie Freude haben und für die sie langfristig intrinsisch motiviert sind«, so Frau Axmann.

 

 

 

 

Dieser Artikel erschien in der November Ausgabe des STEIL.

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