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Ein Tag mit Norbert Pausch, Krisenstabsleiter bei der ÖBB-Infrastruktur AG

Er arbeitet schon beim Pendeln. 

Norbert Pausch
Geschäftsbereichsleiter Betrieb und Krisenstabsleiter bei der ÖBB-Infrastruktur AG

Norbert Pausch ist letztverantwortlich für die reibungslose Abwicklung aller Personen- und Güterzüge im ÖBB-Netz. Außer-dem ist er Teil des Krisenstabs der ÖBB. Dieser organisiert unter anderem groß angelegte Alarmierungsübungen, sowie im Falle des Falles koordinierte Hilfeleistung.


„Ich stehe gegen 5:30 Uhr auf und lese beim Frühstück als Erstes aufmerksam den Chronik-Teil einer Tageszeitung um eventuell schon erste Maßnahmen ergreifen zu können. Dann steige ich in Bad Vöslau in den Zug und nutze die vierzig Minuten Fahrtzeit, um am iPad weiter online Zeitung zu lesen oder erste E-Mails zu beantworten.


Kurz nach sieben Uhr komme ich in meinem Büro gleich beim Wiener Praterstern an. Mein erster Blick geht immer auf den Pünktlichkeitsreport unserer Züge des letzten Tages, da gerade Krisenstabsleiter bei der ÖBB-Infrastruktur AG ist.


Ansonsten gestaltet sich jeder Tag anders. Meetings versuchen wir bei der ÖBB besonders straff zu halten – das wöchentliche Treffen mit meinen fünf Stabstellenleitern dauert je kaum länger als zwei Stunden und auch das monatliche Steuermeeting mit der gesamten Führungsriege ist nach vier Stunden erledigt. Der Rest des Tages ist mit unterschiedlichsten Agenden gefüllt, wobei im Zentrum immer unsere Mission steht, möglichst viele Menschen für die Bahn zu begeistern.


Mir persönlich ist, neben meinem Beruf, besonders meine Familie und mein soziales Umfeld wichtig – auch um in Balance zu bleiben. Wenn ich nicht noch zu Events von einem unserer Partner gehe, bin ich meist gegen 19 Uhr zu Hause. Ich schätze es dann sehr, noch eine Runde walken zu gehen oder ein gutes Gespräch mit meiner Frau zu führen. Sie ist Lehrerin – so wie ihr liegt auch mir der Bildungsbereich sehr am Herzen. Einmal im Monat versuche ich, einen der schönen Heurigen in der Nachbarschaft zu besuchen, um auch meine Vernetzung im Ort nicht zu verlieren.“

Foto: Niko Havranek

Autor
Jakob Bergmann
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