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Wie erkennst du deine Stärken und Schwächen?

In Bewerbungsgesprächen ist sie ein Klassiker: Die Frage nach deinen Stärken und Schwächen. 4 Tipps, wie du sie erkennen kannst.

Bei der Frage nach Stärke und Schwächen in Bewerbungsgesprächen geht es nicht darum, dass du in einer Therapie-Sitzung mit dem Recruiter deine Seele offenbarst. Es geht vor allem um Stärken und Schwächen, die konkret für den Job relevant sind. Recruiter wollen darüber hinaus wissen, ob du eine gute Selbsteinschätzung hast.

Bei Schwächen zu sagen, dass du ein totaler Workaholic bist und ach so perfektionistisch, ist so 2000! Wichtiger ist es, dass du deine echten Schwächen so darstellst, dass man sie auch eine positiv auslegen kann. Denn Stärken und Schwächen sind ohnehin oft zwei Seiten einer Medaille. Dass du manchmal unsicher bist und viel grübelst, kann auf der anderen Seite auch bedeuten, dass du kritisch bist und hohe Qualitätsansprüche hast. Versuche beim Aufzählen deiner Schwächen im Gespräch die positive Seite immer mitzuverkaufen.

Mit diesen Fragen kannst du deinen Stärken und Schwächen näherkommen.

 

Was ist dein Lieblingssport?

Wenn du dir die Frage nach dem Lieblingssport stellst, kannst du viel darüber herausfinden, ob du dich in Teams wohlfühlst, oder eher Einzelkämpfer bist. Frage dich auch, was genau dich an deinem Sport reizt. Dabeisein ist alles? Du willst der Beste sein? Du analysierst gern, um dann zuzuschlagen? Wie gehst du mit Durchhängern um, was tust du wenn du nicht gewinnst? Sport ist gar nichts für dich und du trinkst lieber Wein beim Netflix-Marathon? Eventuell kannst du auch das als Durchhaltevermögen verkaufen.

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Was sagen die Bffs?

Oft wird bei der Vorstellung sogar explizit danach gefragt, was Freunde, Kollegen oder die Familie über einen sagen würden. Der einfachste, aber härteste Weg, es herauszufinden, ist sie einfach zu fragen. Beginne mit jemandem, der dich bedingungslos liebt, um deinen Stärken-Topf aufzufüllen. Wenn Mama dir versichert hat, dass du schon im Kindergarten höhere Mathematik durchschaut hast, kannst du dich langsam zur Kritik vorarbeiten und deine Freunde in die Pflicht nehmen. Merke: Nicht alles, was du hören wirst, wird dir gefallen.

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Was hast du, was andere nicht haben? Und was hast du nicht, was andere haben?

Super, wenn dein Lebenslauf gut auf die Stellenausschreibung passt, doch wahrscheinlich tun das die der anderen Bewerber auch. Suche also nach Dingen, die dich besonders auszeichnen. Du bist sozial engagiert? Du baust insgeheim Roboter, fotografierst in deiner Freizeit oder betreibst einen erfolgreichen Blog über das Backen von Cupcakes?

Es geht einerseits darum herauszufinden, ob du spezielle Skills hast, die auch im angestrebten Bereich hilfreich sein könnten, aber auch darum, etwas über deine Persönlichkeit und Leidenschaften zu erfahren. Was kannst du in eine Firma einbringen, was es dort noch nicht gibt? Frage dich auch, was andere Leute haben könnten, was du nicht hast: Hast du denn einige Praktika gemacht, genug Erfahrung? Sprichst du verschiedene Sprachen?

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Was magst du gar nicht und was bereitet dir Stress?

Du hast eine Phobie vor Telefonen, oder hältst es nicht aus, wenn auf deinem Schreibtisch nicht alles parallel liegt? Klopfe die Ausschreibung immer auf Dinge ab, die für dich problematisch sein könnten, um vorab Enttäuschung vermeiden. Denke auch über Probleme, die dir in früheren Jobs begegnet sind, nach. Wie bist du mit ihnen umgegangen, was hättest du besser machen können, was hast du gelernt? Für gewisse Schwächen kannst vielleicht auch einfach gar nichts; Allerdings wirst du, wenn du unter Flugangst leidest, in einem Job, der wöchentliche Besuche im Ausland erfordert, nicht glücklich werden.

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Autorin
Amira Ben Saoud
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